Autor: admin_weiser_tischler

  • Wir sind bald vor Ort

    Wir sind bald vor Ort

    Die Jugendarbeit «Weiser Tischler» ermöglicht Jungen – besonders solchen, die ohne Vater aufwachsen – durch handwerkliche Arbeit Orientierung, Selbstvertrauen und praktische Fähigkeiten zu entwickeln. In den Workshops (1x bis 2x pro Woche) lernen sie Schritt für Schritt den Umgang mit Werkzeugen und Materialien und erleben, dass sie etwas Eigenes schaffen können.

    Dank erneuter Spenden durften wir nun 36 Sägen sowie 24 Ersatzblätter anschaffen. Die Sägen sind bewusst ausgewählt: mit kleinem Griff, gut geeignet für Kinderhände, und mit feinem Sägeblatt (19 TPI statt 16 oder gar 13 TPI). So können die Jungen präziser arbeiten und machen schneller gute Erfahrungen im Umgang mit dem Werkzeug.

    Am 24.05 sind wir selbst wieder in der Ukraine vor Ort. Wir bringen das Material persönlich in die Werkstätten, geben Inputs und begleiten die Arbeit direkt mit den Gruppen. Der direkte Kontakt ist uns wichtig – er schafft Vertrauen und stellt sicher, dass die Unterstützung genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

    Solche Anschaffungen sind für diese Arbeit von grossem Wert.

    Wir danken allen Unterstützern herzlich für ihre Hilfe und ihr Vertrauen.

  • Interview

    Interview

    Vision der Bewegung „Wise Carpenter“

    „Wise Carpenter“ steht für eine Bewegung, die junge Menschen in der Ukraine stärkt – handwerklich, menschlich und im Blick auf Verantwortung für Familie, Gemeinschaft und Gesellschaft.

    Ein persönliches Interview

    In diesem kurzen Film erzählt der Gründer Vitali von seinem Lebensweg: von prägenden Erfahrungen, seinem Engagement, und davon, wie es ist, als Flüchtling neu anzufangen. Es geht um Herkunft und Brüche, um Berufung und Alltag – und um die Frage, was trägt, wenn Gewissheiten wegfallen.

    „Gemeinsam mit meinem Freund David habe ich dieses Interview aufgenommen, um einen persönlichen Einblick zu geben: Wer ich bin, was mich geprägt hat und warum aus diesen Erfahrungen heraus „Wise Carpenter“ entstanden ist.

  • Lieferung in Vorbereitung

    Lieferung in Vorbereitung

    Ich habe kürzlich wieder verschiedene Werkzeuge von Schulen erhalten – Schraubzwingen, Lötkolben, Messwerkzeuge und einiges mehr. Alles kommt in die nächste Kiste für die Workshops der weiser-tischler.org in der Ukraine.

    Es bewegt mich jedes Mal, wie viele Menschen und Institutionen spontan unterstützen, sobald sie wissen, wohin die Sachen gehen und wofür sie gebraucht werden. Werkzeuge, die hier ausgemustert werden, bekommen dort ein zweites Leben – und helfen Jungen, die ohne Vater aufwachsen, ein Stück Stabilität, Handwerk und Gemeinschaft zu erleben.

    Die nächste Lieferung geht in den nächsten Wochen auf die Reise.
    Vielen Dank an alle, die mithelfen – ob mit Werkzeug, Transport, Zeit oder Spenden.

  • Hoffnung in Kisten

    Hoffnung in Kisten

    Werkzeuge für die Zukunft

    In den letzten drei Wochen war ich wieder in der Ukraine unterwegs – mit dem Ziel, die Arbeit der Weiser Tischler-Workshops weiter zu unterstützen. Ein Schwerpunkt dieses Einsatzes war die Sortierung und Verteilung der gelieferten Materialien.

    In stundenlanger Arbeit haben wir Werkzeuge, Lernmaterialien, Schrauben, Messgeräte und viele andere Utensilien gesichtet, sortiert und in praktische Kisten verpackt. Jede einzelne Kiste wurde so zusammengestellt, dass sie einen Workshop mit allem versorgt, was für den Unterricht gebraucht wird.

    Diese Kisten reisen nun durch die ganze Ukraine – von Lemberg (Lwiv) bis Dnipro – und landen dort, wo Jungen regelmässig gemeinsam lernen, werken und wachsen.

    Diese Bilder zeigen einen kleinen Ausschnitt dieser intensiven, aber erfüllenden Arbeit. Jeder Schraubenzieher, jede Feile und jede Kiste trägt ein kleines Stück dazu bei, dass irgendwo in der Ukraine ein Junge etwas Praktisches lernen kann.

    Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Aktion durch ihre Spenden und Mithilfe möglich gemacht haben!

  • Neue Inputs

    Neue Inputs

    Offene Aufgaben im Werkunterricht – Impulse aus dem Leitungstreffen

    Im Rahmen eines Treffens mit einigen Leitern des Workshops in Tscherkassy hatte ich die Gelegenheit, einen Input zu geben – zum Thema: „Mehr als Nachmachen – Offene Aufgaben im Technischen Gestalten“.

    Anhand konkreter Beispiele und didaktischer Überlegungen haben wir gemeinsam diskutiert, was es bedeutet, wenn Schüler*innen im Werkunterricht nicht nur Anleitungen befolgen, sondern selbst Ideen entwickeln und umsetzen sollen.

    Offene Aufgaben – wie problemorientierte Challenges oder gestalterische Aufträge – fordern viel: von den Kindern, aber auch von uns als Lehrpersonen.
    Sie fördern Kreativität, Eigenverantwortung und echtes Denken – verlangen aber auch nach guter Vorbereitung, Struktur und der Bereitschaft, Lernprozesse zu begleiten statt zu steuern.

    Ein zentrales Spannungsfeld wurde dabei deutlich:

    Wie schaffen wir es, Kinder nicht zu überfordern – aber auch nicht zu unterfordern?
    Wie gestalten wir Aufgaben so, dass sie zu eigenem Denken anregen?

    Gerade bei jüngeren Schüler*innen ist das eine Herausforderung: Viele bringen wenig Vorerfahrung oder handwerkliches Können mit – aber genau durch das offene Arbeiten machen sie wichtige Lernerfahrungen. Sie lernen, eigene Ideen zu entwickeln, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen. Das stärkt nicht nur ihre gestalterischen Kompetenzen, sondern auch ihr Vertrauen in die eigene Denk- und Handlungskraft.
    Eine wichtige Quelle fürs Fachverständnis und Unterrichtsaufgaben war, resp. ist: www.tud.ch.


    Fazit:
    Offene Aufgaben sind kein einfacher Weg – aber ein lohnender. Sie machen Unterricht lebendig, individuell und bedeutsam. Wenn wir Kindern zutrauen, selbst zu denken und zu gestalten, wachsen sie über sich hinaus – unabhängig davon, wie viel Vorwissen sie mitbringen.

    Wir bleiben dran – und freuen uns auf einen weiteren Austausch.

    Die Zusammenfassung kann hier ansehen: Link

  • Sommercamp

    Machen Sie das Camp 2025 möglich – Jetzt unterstützen!

    Unser Handwerks- und Erlebniscamp gibt Jungen die Chance, praktische Fähigkeiten zu lernen, Gemeinschaft zu erleben und Verantwortung zu übernehmen. Damit das Camp 2025 stattfinden kann, brauchen wir Ihre Hilfe!

    Spenden Sie für Materialien, Unterkunft und Verpflegung.
    Werden Sie Sponsor und ermöglichen Sie unvergessliche Erlebnisse.
    Sachspenden willkommen – Werkzeuge, Holz, Ausrüstung!

    Jede Unterstützung zählt! Jetzt mithelfen: